Wir leben in einer Zeit der Verpflichtung zur Außergewöhnlichkeit. Wer nicht speziell ist, wird nicht beachtet. Alles wird schneller, bunter, greller und kaum jemand kann sich dem entziehen. Das Ringen um Aufmerksamkeit, die Angst vor und die Lust an der Welt, das Hinfallen und das Aufstehen, die Suche nach Gemeinschaft und nach Individualität – der Graubereich Leben ist Thema dieses Tanztheaters.
Die Worte treten in den Hintergrund, der Körper ist das Mittel des Ausdrucks und der Verständigung der sechs jungen Protagonisten. Sie stellen die Fragen, die sich jeder (Jugendliche) stellt: die Fragen nach den Anderen und nach dem Selbst.
Ungekünstelt, verspielt und berührend gehen die Tänzer dabei bis an ihre Grenzen.
Spiel/Tanz: Suna Gürler, Sina Keller, Elena Manuel, Nives Onori, Arzu Saglam, David Speiser
Choreographie: Ives Thuwis
Kostüme: Božena Civic mit Katharina Wiss
Dramaturgie: Uwe Heinrich
Regieassistenz: Clea Onori
Licht: Brad Decker
Ton: Andi Döbeli
Am
jungen theater basel probieren junge Menschen ihre darstellerischen Möglichkeiten aus. Dabei entstehen unter professioneller Leitung zwei Produktionen pro Jahr, die in der Schweiz und zunehmend auch international zu sehen sind.