Ausstellung mit
Martin Bilinovac,
Eva Chytilek,
Heribert Friedl und
Wolfgang Lehrner
Kurator: Valentin Ruhry
"Party of Silence“ ist der Versuch visuelle Stille zu erzeugen.
Eva Chytileks Auseinandersetzung mit dem Begriff der Abwesenheit in ihren jüngsten Arbeiten lieferte die Inspiration zu „Party of Silence“. Die Künstlerin bedient sich hierbei der Leerstellen und Verweise, denn in diesen liegt die Spur, auf die das Abwesende angewiesen ist, um überhaupt als solches wahrgenommen zu werden. In den Fotografien, wie in den Installationen von
Martin Bilinovac spielt die Poesie des Abwesenden ebenso eine Rolle, wie die scheinbare Absenz des Anwesenden – beides wird in hoher formaler Präzision inszeniert.
Heribert Friedls Arbeiten beschäftigen sich mit dem Phänomen der „nonvisualobjects“. Er verwendet beispielsweise Geruch als skulpturales Element bzw. Duftstoffe als Inhaltsträger. In Film und Fotoarbeiten konzentriert
Wolfgang Lehrner seinen Blick auf unscheinbare Dinge und Vorgänge, die üblicherweise aus der Wahrnehmung gefiltert werden. Diese teils absurden, teils magischen Szenen einer unbeachteten Wirklichkeit, scheinen sich wie auf Abruf vor seiner Kamera in Szene zu setzen.
Martin Bilinovac (*1981 in Graz) interessiert sich für die Bilder des Wirklichen. Die Fotografie ist das perfekte Medium, um zu zeigen, wie schnell man den ausgetretenen Pfaden der Wahrnehmung zu folgen bereit ist und als wirklich nimmt, was den ersten Blick prägt. In den fotografischen Arbeiten wie in den Installationen von Martin Bilinovac spielt die Poesie des Abwesenden ebenso eine Rolle wie die scheinbare Abwesenheit des Anwesenden – beides wird in hoher formaler Präzision inszeniert.
Eva Chytilek (*1981 in Wien) arbeitet im Bereich der Skulptur und Installation. Sie hat ein Studium der Szenographie abgeschlossen und soeben ihr Diplom in der Klasse für Mediale Kunst und Skulptur bei Erwin Wurm absolviert. In ihrer Arbeit tauchen Räume, Alltagsgegenstände und Interieurs auf, die durch den Eingriff der Künstlerin neu miteinander verknüpft werden.
Wolfgang Lehrner (*1980 in Wien) ist ein Beobachter. Er fotografiert und filmt – meistens auf Reisen. Dabei konzentriert er seinen Blick auf unscheinbare Dinge und Vorgänge, die üblicherweise wie gleichbleibende Geräusche aus der Wahrnehmung gefiltert werden. Diese teils absurden, teils magischen Szenen einer unbeachteten Wirklichkeit scheinen sich wie auf Abruf vor seiner Kamera zu inszenieren. Lehrner studierte in der Klasse für Transmediale Kunst bei Brigitte Kowanz.