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Kategorie » Lesung/Vortrag/Diskussion
15. Juli 1927 - 80 Jahre danach
Zum 80. Jahrestag des Justizpalastbrandes - Vortrag mit anschließender Diskussion
Ein Wiener Geschworenengericht hatte die beiden Todesschützen, welche im Jänner 1927 im burgenländischen Schattendorf 2 Menschen erschossen hatten, zu lächerlich geringen Strafen verurteilt. Diese Entscheidung erregte die Wut der Wiener Arbeiterschaft und sie tat in einer großen Demonstration ihren Unmut kund. Als die Polizei schließlich in diese Menschenmenge schoß, wurde in dem anschließenden Tumult der Justizpalast in Brand gesteckt. Wobei bis heute noch ungeklärt ist, wer letzlich für die Brandstiftung verantwortlich war. Über 89 Tote und über 1000 Verletzte - das war die Bilanz dieser Wahnsinnstat.
Mit der Niedermetzelung von Demonstranten durch die Wiener Polizei am 15. Juli 1927 und dem erstmaligen Einsatz bewaffneter "Heimwehren" außerhalbs von Wien begann der Aufstieg des Faschismus in Österreich.
Der Linzer Historiker Hans Hautmann wird die Vorgeschichte, den Verlauf und die weiteren Auswirkungen des Justizpalastbrandes am 15. Juli 1927 darstellen. In der anschließenden Diskussion wird die Frage zu beantworten sein, welche Lehren für die Arbeiterbewegung auch noch 80 Jahren nach diesem Ereignis zu ziehen sind.
Termine
13. Juli 2007, 16:30 Uhr
Karten
Eintritt frei!
Veranstaltungsort
Volkshaus
Lagergasse 98, 8020 Graz
Tel: +43 (0) 316 77 43 44 13
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