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Stolpersteine-Verlegung für die Familie Schkolnik/Benedikt

Die nächste Verlegung von "Stolpersteinen", Gedenksteinen für NS-Opfer nach dem Konzept des Kölner Künstlers Gunter Deming, findet ab 14:00 Uhr an folgenden Orten statt:

- 14:00 – 14:40, Pestalozzistr. 1:
für Samuel, Elisabeth Schkolnik, geb. Benedikt und die Töchter Sylvia (heute Shamai) und Ruth (heute Rosowski)

- 14:50 – 15:15, Lagergasse 89:
für die ermordeten Großeltern Aron und Chane Schkolnik und die dort lebenden (Schwieger-)Kinder / Enkelkinder, die überlebt haben: Helene (geb. Schkolnik) & Jakob Schreier und Sohn Erich; Margarete (geb. Schkolnik) & Asriel Sigmund Silber und Töchter Erika und Gertrud (Trude; lebt in den USA)

- 15:25 – 16:00, Grieskai 50:
für Josef und Regina Benedikt und die Söhne Erich und Leo unter Teilnahme der aus Israel anreisenden Töchter Sylvia Schamei, geb. Schkolnik, und Ruth Rosowsky, geb. Schkolnik, die als Kleinkinder mit ihren Familien vertrieben worden sind, und weiterer Familienmitglieder aus den USA.

Großvater Aron Schkolnik und seine Frau Chane Beile Schkolnik wurden ermordet (nach dem Krieg als „verschollen“ gemeldet). Die Eltern Samuel und Elisabeth Schkolnik, geb. Benedikt, und ihre Töchter Sylvia Lucia und Ruth konnten 1938 ins damalige Palästina flüchten, wie auch die Schwestern Samuel Schkolniks mit ihren Ehepartnern. Ein anderer Teil der Familie: Elisabeths Schkolniks Vater Josef Benedikt, damals Kantor der Israelitischen Kultusgemeinde, flüchtete mit seiner Frau Regina Benedikt, geb. Goldstein und den Söhnen Erich und Leo in die USA.
Termine
29. Juni 2018, 14:00 - 16:00 Uhr
Weitere Informationen
ORTE:
14:00 - 14:40: Pestalozzistraße 1
14:50 - 15:15: Lagergasse 89
15:25 - 16:00: Grieskai 50
Veranstaltungsort/Treffpunkt