Es ist friedlich und schön im Wald. Die sieben Geißlein haben viele Freunde und können entspannt und froh aufwachsen. Alle mögen die Geißlein, ob Igel, Hase oder Dachs und sogar die sangesfreudigen Käfer singen ein Lied auf die sieben Ziegen. Die einzige Gefahr ist ein zahnloser Fuchs (
Siegi Galler), aber der ist nur für Kartoffel gefährlich, denn er erwischt nichts und niemanden und ernährt sich deshalb ausschließlich von gekochten Erdäpfel.
Doch eines Nachts betritt ein Wolf den Wald und der ist gefährlich und hungrig. Zu allem Übel schließt er noch eine Wette mit dem Fuchs ab. Der Fuchs wettet, dass es dem Wolf nicht gelingt, die sieben Geißlein zu fressen. Diese Hiobsbotschaft verbreitet sich wie ein Lauffeuer im Wald. Die Geißlein sind gewarnt, aber gelingt es dem Wolf dennoch die Geißlein zu fressen?
Kenner dieses Märchen wissen zwar wie die Geschichte ausgeht, aber dennoch gibt es einige Überraschungen in dieser Produktion. Der Kulturverein Das Podium bringt dieses Märchen auf die Bühne. Es wirken zahlreiche KinderdarstellerInnen mit. Insgesamt sind 64 Personen vor, hinter und auf der Bühne in diese märchenhafte Produktion eingebunden.
Regie, Buch und Inszenierung hat
Raoul Riegler (der „Orpheumskasperl“) übernommen, somit ist auch garantiert, dass das Lachen nicht zu kurz kommt. Die Musik hat
Christian Grenz und
Walter Raidl komponiert und arrangiert, die Käfer Band wird im Wald musizieren, aber auch der böse Wolf (
Janos Mischuretz) kann singen und tanzen und auch die frechen Geißlein sind ganz schön musikalisch und singen sogar im Regen lautstark mit.
Für die zahlreichen fantasievollen Kostüme (von Käfer bis Storch) ist
Eva Weutz verantwortlich. Das malerische Bühnenbild ist von
Andrea Rohrbacher.