Eine Produktion des Mezzanin Theaters nach einer literarischen Vorlage von Marlen Haushofer / Ullstein Buchverlage. Dramatisierte Fassung, Konzept, Regie: Hanspeter Horner.
Die Wand erzählt von dem Schicksal einer 40jährigen Frau, die sich nach einer Umweltkatastrophe plötzlich allein hinter einer gläsernen Wand in einem rauen Gebirgstal eingeschlossen findet. Sie schildert in Form eines Erinnerungsberichtes die zweijährige anstrengende Lebensorganisation zwischen Nahrungsbeschaffung, und Tierbetreuung bis hin zu ihrem traumatischen Erlebnis im zweiten Sommer.
Der bekannte Schweizer Regisseur Hanspeter Horner hat – gemeinsam mit dem Mezzanin Theater - Marlen Haushofers Text für die Bühne verdichtet. In seiner Inszenierung wird das zeitlose Wagnis dieser Literatur sichtbar, hörbar und spürbar. Enge und Intimität bestimmen Carmen Brunners visuelle Gestaltung, die ausgehend von Bildern aus dem Badezimmer die Darstellerin Martina Kolbinger-Reiner (MEZZANIN THEATER) auf ihre Reise in die Welt hinter der Wand begleitet – oszillierend zwischen Wahn und Willenskraft entsteht so die Nahaufnahme einer faszinierenden Frauenfigur.
Marlen Haushofer (geb. 1920, gest. 1970) gehört zu den großen AutorInnen im deutschsprachigen Raum. Der Roman Die Wand wurde 1962 veröffentlicht und ist eines ihrer wichtigsten Werke.
Hanspeter Horner beschäftigt sich nicht zum ersten Mal mit dem literarischen Werk von Marlen Haushofer. Mit der Aufführung Wir töten Stella feierte der Schweizer Regisseur bereits eine erfolgreiche Inszenierung in Feldkirch.
MEZZANIN Theater (A) /
Dramatisierte Fassung, Konzept, Regie: Hanspeter Horner
Schauspiel: Martina Kolbinger-Reiner
Visuelle Gestaltung: Carmen Brunner
Ausstattung: Liesl Raff
Technik, Lichtdesign: Clemens Zabini, Thomas Bergner