Markus Schneider liest aus der Erzählung von Alessandro Baricco.
Novecento ist Musiker auf einem Ozeandampfer, den er Zeit seines Lebens nie verlassen hat. Er spielt auf seinem Klavier, als wären darin alle Melodien der Welt auf einmal enthalten. In der offiziellen Welt existiert er jedoch nicht. Als Mensch ohne Wohnsitz, Geburtsdatum, Familie oder Heimat wird er zur Metapher für die Lebensreise und Heimatlosigkeit des modernen Menschen.