4 Kanäle, 8 Monitore und 4 verschiedene Sounds und Bilder rasen in der Installation brRRMMMWHEee zeitversetzt in visuellen und akustischen Schlaufen aufeinander zu. Was hier schnell ist, bewegt sich kaum und doch ist es schneller als das Auge sieht. Billy Roisz, die zu den bekannten Vertreterinnen der österreichischen Experimentalvideo-Szene gehört, lässt in brRRMMMWHEee Frequenzen oszillieren, die wir kaum mehr sehen, sehr wohl aber hören und deuten können. Mit Witz und Selbstkritik tritt sie der Strenge der konzeptuellen Arbeit mit theatralischer Ironie entgegen und inszeniert Geschwindigkeit comicartig als verwischte Spur in Ton und Bild und erstellt farbige Visionen, die an malerische Räume Ad Reinhardts oder Mark Rothkos erinnern.
Diagonale-Projekt im Rahmen von
Catch Me! Geschwindigkeit fassen