Ausstellungsreihe der Künstlergruppe „MIGNON“ (Italien) mit Werken von:Angelo Tassitano, Marco Turetta, Giampaolo Romagnosi, Giorgio Pandolfo, Ferdinando Fasolo und Mauro Minotto.
Nach zwei Ausstellungsreihen, die sich mit Künstlern vom Balkan auseinandersetzten, präsentiert Ihnen – sehr verehrtes Publikum – die Kunstvereinigung Dynamic Photo Art & Performance nun eine italienische Künstlergruppe, die sich dem klassischen Photojournalismus verschrieben hat. ‚Mignon’ – so der Name dieser Vereinigung – präsentiert in der Diktion der stilbildenden Agenturen wie ‚Magnum’ oder ‚Life’ das Leben von Menschen in urbanem Umfeld. Der Alltag wird zum Subjekt der Photographie, die als gerade hierfür geschaffenes Kommunikationsmedium benutzt wird. Sechs Autoren zeigen in dieser Reihe in kontrastreichen, eindrucksvollen Schwarz – Weiß – Werken, daß keine Situation zu banal sein kann, um nicht die Phantasie der BetrachterIn anzuregen. Bilder von der Bühne des Lebens sind der Stoff aus dem diese Künstler ihre Geschichten formen – ohne großartigen technischen Aufwand und ohne diverse Manipulationen der Situation oder der fertigen Werke. All die Komplexität der jeweiligen Lebensumstände gibt sich punktuell in jedem der Werke zu erkennen. Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen - offenbaren sich bei jedem Autoren die eigenen Emotionen, Stimmungen und Träume in besonderer Weise. Die Handschrift jedes einzelnen Photographen kommt bei jedem Bild hervor.
Ferdinando Fasolo
1960 wurde Ferdinando Fasolo in Padua geboren. Mit 25 Jahren widmete er sich der Photokunst, und schon 1987 wurden seine Werke von der Zeitschrift ‚Uscita di Sicurezza’ der Universität Padua einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Sein photographischer Schwerpunkt lag zu dieser Zeit auf der Präsentation von Multivisionen. 1999 stieß er auf die Gruppe Mignon und widmete sich fortan wieder der klassischen Schwarz – Weiß – Photographie. Zusammen mit Giampaolo Romagnosi ist er die organisatorische Stütze dieser überaus aktiven Gruppe und somit für zahllose Ausstellungen verantwortlich. Unter den Mentoren Walter Rosenblum und Giovanni Umicini entwickelte sich Ferdinando Fasolo wie auch seine Kollegen von Mignon zu einem Vertreter eines italienischen Neo-Photo-Realismus’, der ganz im Stile berühmter Pioniere wie Lewis Hine, Paul Strand oder Henry Cartier-Bresson die Alltagssituationen von Menschen in spannende Geschichten verwandelt. In seinen Werken wird die Straße zur Bühne, die ein unendliches Schauspiel mit unterschiedlichsten Inhalten, Akteuren und Situationen vorführt. Kleine Ausschnitte aus diesem Spektakel, Momente besonderer Dramatik fängt dieser Photograph für die BetrachterIn ein und entführt sie für kurze Zeit in dieses andere Stück.
Die ausgestellten Werke können käuflich erworben werden!