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Kategorie » Lesung/Vortrag/Diskussion

Ungarische Literatinnen
LESECLUB mit Anna Maria Gruber - kunstGarten
Zsófia Balla, Terézia Mora // Mit Anna Maria Gruber.
Zsófia Balla wurde 1949 in Cluj (Rumänien) geboren. Sie gehörte in der ehemals ungarischen, heute rumänischen Stadt der ungarisch-jüdischen Minderheit an. Nach dem Studium an der Musikhochschule (Violine) arbeitete sie als Kulturredakteurin des ungarischsprachigen Rundfunks in Cluj und Bukarest. Durch ihre Zugehörigkeit zur demokratischen Opposition wurden ihre Arbeits- und Publikationsmöglichkeiten immer stärker eingeschränkt. Sie unterlag zeitweise einem Publikations- und Ausreiseverbot.1968 erschien ihr erster Gedichtband A dolgok emlékezete. Es folgen zahlreiche weitere Bände. Ausserdem schreibt sie Kurzprosa und Essays. Seit 1993 lebt Zsófia Balla in Ungarn, Budapest.

Terézia Mora, geboren 1971 in Sopron, Ungarn, lebt seit 1990 in Berlin. Sie ist Übersetzerin aus dem Ungarischen. Für ihre Erzählungen erhielt sie 1997 den Open-Mike-Literaturpreis, 1999 den Ingeborg-Bachmann-Preis und 2000 den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis. 1999 erschien der Erzählungsband "Seltsame Materie". "Alle Tage" ist ihr erster Roman. 2001 wurde Mora Inselschreiber auf Sylt. Für ihre Übersetzung von Péter Esterházys Harmonia Caelestis wurde sie 2002 mit dem Jane-Scatcherd-Übersetzerpreis der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung ausgezeichnet. Für ihren Roman Alle Tage erhielt sie den Mara-Cassens-Preis, den Preis der Literatour Nord, den Förderpreis zum Kunstpreis der Akademie der Künste (Berlin) sowie den Preis der Leipziger Buchmesse. 2006 erhielt sie ein Villa Massimo-Stipendium.

Das Geheimnis des singenden Hundes: Ein japanisches Pärchen reist für wissenschaftliche Recherchen in die französische Region Jura. Sie, Yoshiko Mahiru, ist Archäologin und untersucht in einer vergleichenden Studie die ersten Lebensformen in den Waldregionen Japans und Frankreichs. Er, Tôyô Mahiru, ein Ethnologe und Musikwissenschaftler, interessiert sich für die singenden Hunde, von denen es ein Exemplar in der näheren Umgebung geben soll.Sie richten sich im alten Haus des Pfarrers ein und machen sich mit der Lebensart der Dorfbewohner vertraut. Ihr Glück ist einzig davon getrübt, dass Tôyô Mahiru aufgrund seiner Sterilität mit seiner Frau kein Kind haben kann. Als sie den liebenswürdigen jungen Dorfbewohner Sylvain kennen lernen, beginnt Tôyô neue Ideen zu entwickeln. Aus Liebe zu seiner Frau, die er um jeden Preis glücklich sehen will, beschließt Tôyô, ohne es auszusprechen, dass Sylvain eines Tages seinen Platz einnehme

Anna Maria Gruber (Ö), arbeitet(e) in unterschiedlichen Funktionen an verschiedenen österreichischen Theatern: Zuletzt in Graz gesehen 2002 -2004 in den Monologen LILYS ZUSTANDEKOMMEN von Barbara Frischmuth (Botanischer Garten), MONOGAM von I.A.M Horn (ESC), im Monodrama RABENMUTTER Barbara Frischmuth (UA von kunstGarten, Domenikuskapelle), ROSENKRANZ UND GÜLDENSTERN SIND TOT von Tom Stoppard (SH Graz), HAIKU.SOUND Zur Erinnerung an Gunter Falk –kunstGarten Graz, EINE LIEBE IN ERZURUM UA kunstGarten/Literaturhaus Graz, VALERIE ECKSTEIN, UA kunstGarten 2006

Termine
13. Juli 2007, 19:00 Uhr
Veranstaltungsort
kunstGarten
Payer-Weyprecht-Str. 27, 8020 Graz
Tel: +43(0)316 262787
- - - - -
haltestelle Payer-Weyprecht-Straße: buslinie 39; strassenbahn 1,7
haltestelle Puchstraße: strassenbahn 5

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln
* GVB Fahrpläne
* Liniennetzplan (PDF)
* BusBahnBim-Auskunft

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Payer-Weyprecht-Str. 27, 8020 Graz
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