Messa da Requiem von Giuseppe Verdi.
Verdis
Messa da Requiem ist Alessandro Manzoni gewidmet, einem der bedeutendsten Schriftsteller der italienischen Literaturgeschichte. Als dieser 1873 starb, komponierte Verdi ein monumentales Requiem, das an Manzonis erstem Todestag das erste Mal gespielt wurde – mit überwältigendem Erfolg: Da die Mailänder Kirche San Marco nicht für die große Zuhörerschaft ausreichte, fanden in der Folge drei weitere Aufführungen in der Scala statt. Schon bald danach erklang das Werk auch in Paris, London und Wien. Am 28. Februar und 1. März 2010 wird Verdis Messa da Requiem im Musikverein zu hören sein. Am Pult des Grazer Philharmonischen Orchesters wird der italienische Dirigent Carlo Montanaro stehen, der als Operndirigent ein weltweites Renommee genießt. Neben dem Chor und Extrachor der Oper Graz werden vier Solisten auftreten, die bereits internationale Erfolge in Oper und Konzert verzeichnen konnten: die an der Wiener Staatsoper engagierten Sängerinnen Tamar Iveri (Sopran) und Nadia Krasteva (Mezzosopran) sowie der Tenor Woo Kyung Kim von der Sächsischen Staatsoper Dresden und der Bassbariton Ildebrando d’Arcangelo, der ebenfalls an der Wiener Staatsoper verpflichtet ist.
Carlo Montanaro
Grazer Philharmonisches Orchester
Chor und
Extrachor der Grazer Oper
Tamar Iveri (Sopran)
Nadia Krasteva (Mezzosopran)
Woo Kyung Kim (Tenor)
Ildebrando d’Arcangelo (Bass)
Verdi: Messa da Requiem
Karten & Abos: Konzertkasse, Girardigasse 1c, 8010 Graz, Tel. 0316 82 24 55
Grazer Congress, Stefaniensaal
Sparkassenplatz 1, 8010 Graz
Tel: + 43 (0) 316 8088 400
Fax: + 43 (0) 316 82 64 67
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Der große Konzertsaal im Komplex des Grazer Congress, der noch weitere Konzert- und Tagungsräume sowie ein Spielcasino beherbergt, wird allgemein Stefaniensaal genannt. Der zwischen 1905 und 1908 nach einem Entwurf von Leopold Theyer erbaute Saal ist mit reichem Stuck verziert. 14 Komponistenportraits in Grisaille von Julius Schmid zieren die Seitenwände. In diesem herrlichen Konzertsaal finden u. a. die großen Konzerte des Musikvereins für Steiermark statt. Hier entstehen auch viele styriarte-Plattenaufnahmen mit Nikolaus Harnoncourt, der die Akustik des Stefaniensaals ganz besonders schätzt.