NS-Verbrechen, Kriegsverbrechen und die europäische Justiz von Nürnberg bis Den Haag
Völkermord und staatliche Gewaltverbrechen prägten das „kurze 20. Jahrhundert“, wobei die Shoa in ihrer Dimension und Intensität alles vorher Gekannte übertraf. Das Internationale Militärtribunal in Nürnberg war die erste multinationale Institution zur Verfolgung von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die „Nürnberger Prinzipien“ haben die Entwicklung des internationalen Menschenrechtsschutzes maßgeblich beeinflusst.
Eine Diskussion mit
Dr.
Winfried R. Garscha (Historiker, DÖW und Österreichische Forschungsstelle Nachkriegsjustiz, Wien),
Dr.
Claudia Kuretsidis-Haider (Historikerin, Österreichische Forschungsstelle Nachkriegsjustiz, Wien),
Vizerektor Univ. Prof. Dr.
Martin F. Polaschek (Rechtshistoriker, Institut für Österreichische Rechtsgeschichte, Universität Graz) und
Dr.
Heimo Halbrainer (Historiker, CLIO und Institut für Geschichte, Universität Graz)
23. Oktober 2007, 19:00 Uhr