Als habe der Meister seinen Tod schon geahnt: Ende Oktober dirigierte Tschaikowsky die Uraufführung seiner erschütternden 6. Symphonie, neun Tage später war er tot, vergiftet durch ein nicht abgekochtes Glas Wasser. Ganz Russland trauerte, auch der junge Sergej Rachmaninow, der seinen Meister und Mentor vergötterte. Noch in der Musik des alten Rachmaninow klingt der Schmerz über Tschaikowsky nach. Bernd Glemser wagt sich an seine gefürchtete Paganini-Rhapsodie und baut im Totentanz von Liszt die Brücke zum Schwanengesang Tschaikowskys. Nur ein Bernd Glemser spielt zwei romantische Klavierkonzerte nacheinander!
Programm:
Sergej Rachmaninow: Rhapsodie über ein Thema von Paganini, op. 43
Franz Liszt: Totentanz
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 in h, „Pathétique“
Bernd GLEMSER, Klavier
Josep CABALLÉ-DOMENECH, Dirigent
Grazer Congress, Stefaniensaal
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Der große Konzertsaal im Komplex des Grazer Congress, der noch weitere Konzert- und Tagungsräume sowie ein Spielcasino beherbergt, wird allgemein Stefaniensaal genannt. Der zwischen 1905 und 1908 nach einem Entwurf von Leopold Theyer erbaute Saal ist mit reichem Stuck verziert. 14 Komponistenportraits in Grisaille von Julius Schmid zieren die Seitenwände. In diesem herrlichen Konzertsaal finden u. a. die großen Konzerte des Musikvereins für Steiermark statt. Hier entstehen auch viele styriarte-Plattenaufnahmen mit Nikolaus Harnoncourt, der die Akustik des Stefaniensaals ganz besonders schätzt.