Stadt Graz
17.05.2012      Suche      Kontakt            Sitemap      Language Selection


Tagesübersicht
« Mai 2012 »
modimidofrsaso
  01 02 03 04 05 06
07 08 09 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      

Veranstaltungs-
hinweise
» 7 Tage / Termine
» 30 Tage / Termine

twitter Follow me on twitter

ARCHIV
Kategorie » Lesung/Vortrag/Diskussion

Die Beziehung zum Geld – Kalküle, Krisen und Kontrakte
Montagsakademie 2008/9 - Beziehungen: vom Individuum zum Universum
Vortrag von ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Richard Sturn, Institut für Finanzwissenschaft und Öffentliche Wirtschaft, Universität Graz.
ie Beziehung zum Geld – Kalküle, Krisen und Kontrakte
„Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts.“ Dieser Spruch enthält mehr als ein Körnchen Wahrheit. Und dies nicht nur für Jede und Jeden von uns, die wir in einer modernen Wirtschaft auf Geld angewiesen sind, um Grundbedürfnisse zu erfüllen und Annehmlichkeiten zu genießen. Es gilt auch für die moderne Wirtschaft als Ganzes, die ein funktionierendes Geldwesen für drei Zwecke braucht: Als Tauschmittel (Kontrakte), als Recheneinheit (Kalküle) – und als Medium der Wertaufbewahrung. Es ist diese Wertaufbewahrungsfunktion, die mit den Krisen und Problemen in Zusammenhang steht, welche das Geld- und Finanzwesen mit sich bringt.

Von altersher machten Propheten und Philosophen auf den Widersinn einer Verselbstständigung des Geldwesens aufmerksam, seiner Loslösung von realen Lebensbezügen bis hin zum Götzendienst am Mammon. Nicht selten wurde dabei das Kind mit dem Bade ausgeschüttet – sprich: die Tatsache übersehen, dass schon relativ einfache Wirtschaften, in denen Arbeitsteilung herrscht, nicht ohne Geld auskommen. Auch die Wertaufbewahrungsfunktion ist nicht wegzudenken. An dieser Stelle führt ein Gedankenexperiment weiter: Was geschieht, wenn alle ihr Geld soweit als möglich zur Wertaufbewahrung verwenden? Wir diskutieren, dass, wann und warum dies passieren kann, wie dies mit Spekulation zusammenhängt, und weshalb dies zu Krisen führt.

Immer wieder taucht daher die Idee auf, man bräuchte ein Geld, welches zwar Tauschmittel und Recheneinheit ist, aber nicht zur Wertaufbewahrung dient (z. B. Schwundgeld Wörgl). Wir zeigen auf, weshalb diese Idee zwar pfiffig ist, jedoch extrem, einseitig und im größeren Rahmen kaum anwendbar ist. Viel besser ist eine Einbettung des Geldwesens in ein Gefüge von Institutionen, welche in der Lage sind, die Anreize zu übermäßiger Geldhaltung von Haus aus gering zu halten oder – sollte doch eine Krise ausbrechen – gezielt zu verringern.

Zur Person:
Geboren 1956 in Bregenz. Studium der Volkswirtschaftslehre in Wien. Seit 1988 Doktorat an der Universität Wien. 1995 Gastprofessur an der University of Minnesota, USA. 1996 Habilitation. Seit 1997 Professor am Institut für Finanzwissenschaft in Graz, 2004-2007 Forschungsdekan der Sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz und derzeit Vorstand des Instituts für Finanzwissenschaft. Mitglied in diversen wissenschaftlichen Vereinigungen, u. a. der Ausschüsse „Wirtschaftswissenschaften und Ethik“ und Dogmengeschichte des Vereins für Sozialpolitik/Gesellschaft für Wirtschaftswissenschaften, des Editorial Board des „European Journal of the History of Economic Thought“. Mitherausgeber des „Jahrbuchs für normative und institutionelle Grundlagen der Ökonomik.“

Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Steuer- und Transfersysteme, Politische Ökonomie sozialer Sicherung, Ökonomie der Normen und Rechte, öffentliche Güter.

LEITTHEMA: „Beziehungen: vom Individuum zum Universum“

Menschen sind sehr soziale Lebewesen und insofern sind Beziehungen zwischenmenschlicher Art, ob am Arbeitsplatz, in der Schule und natürlich vor allem zwischen den Geschlechtern, zentraler Bestandteil unseres Lebens. Das diesjährige Leitthema der Montagsakademie fasst das Thema allerdings noch viel weiter: Es beginnt innerhalb der Individuen mit Beziehungen zwischen Geist und Körper, es beinhaltet ökonomische genauso wie ökologische Beziehungen und den Klimawandel, es betrifft auch unsere Beziehungen zum Geld und endet schließlich im Kosmos. Ein wahrhaft gigantisches Programm!

Info-Website www.uni-graz.at
Termine
12. Jänner 2009, 19:00 Uhr
Weitere Informationen
(c) des Fotos / der Abbildung liegt beim Veranstalter
Veranstaltungsort
Universität Graz, Aula
Universitätsplatz 3, 8010 Graz
- - - - -
haltestelle Universität: buslinie 41,63
haltestelle Uni-Mensa: buslinie 39

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln
* GVB Fahrpläne
* Liniennetzplan (PDF)
* BusBahnBim-Auskunft

 Stadtplan [*] Ort anzeigen
Facebook Auf Facebook teilen


Universität Graz, Aula
Universitätsplatz 3, 8010 Graz
» weitere events anzeigen






Kulturserver Graz KulturServerGraz - Ein Service der Stadt Graz
© 2001-2012 Kulturamt der Stadt Graz
Kalender
Tagesübersicht
Veranstaltungshinweise
Veranstaltungsorte
Veranstaltungsreihen
Kinoprogramm

Erweiterte Suche

Aktuelle Kulturnachrichten
RSS/Kalenderformate
RSS-Feeds

Mobile Version
Twitter
Facebook
Newsletter Abo
Newsletter online
Javascript
Export
Kultur A-Z
KünstlerInnen A-Z
Einrichtungen A-Z
Festivals A-Z

Richtlinien A-Z

KünstlerInnen-Datenbank
Ausschreibungen
Veranstaltungsleitfaden
Kulturamt
Politische Organe
Selbstverständnis
MitarbeiterInnen
Logos Kultur/Wissenschaft
Kulturentwicklung
Förderungen
Sachförderungen
Preise
Stipendien
Einrichtungen
Projekte

Stadtarchiv
Informationen/Kontakt
Impressum
Richtlinien Kalender
Richtlinien A-Z
Team
Kooperationen

Kontakt Kalender
Kontakt Kultur A-Z
Kontakt Kulturamt

Feedback Formular
Termineingabe Formular


twitter Follow me on twitter
Finde uns auf Facebook