Die neuen KUG-ProfessorInnen am Institut für Musiktheater, Barbara Beyer und Frank Cramer, bringen Giacomo Puccinis „Gianni Schicchi“ und „Le Rossignol“ von Igor Strawinsky auf die Bühnedes György- Ligeti-Saals (30.01.-05.02.).
Giacomo Puccini: Gianni Schicchi
Igor Strawinsky: Le Rossignol
SängerInnen: Studierende des Instituts Musiktheater
Opernchor und Opernorchester der KUG
Musikalische Leitung: Frank CRAMER
Inszenierung: Barbara BEYER
Ausstattung: Sandrina SCHWARZ (Studierende der KUG)
Kostüme: Nikolett HAJDU (Studierende der KUG)
Igor Strawinsky: LE ROSSIGNOL – DIE NACHTIGALL (1914)
Giacomo Puccini: GIANNI SCHICCHI (1918)
Hans Christian Andersens Märchen über die Nachtigall und den Kaiser von China diente Strawinsky als Vorlage für seine kurze dreiaktige Oper „Le Rossignol – Die Nachtigal“. Puccinis letzter Triptychon-Teil „Gianni Schicchi“ geht auf eine Episode in Dantes „Inferno“ zurück. Beide Stücke an einem Abend aufzuführen, bedeutet, Großartiges zu wagen, könnten Bühnenwerke doch kaum verschiedener sein. Das tableauxartige „Le Rossignol“ handelt von Natürlichkeit versus Künstlichkeit. Schließlich triumphiert die göttliche Natur über die menschliche Technik. Puccini lässt in seinem genialen Stück über Testamentsfälschung aus Habgier die Liebe siegen: Schicchi ergaunert das wertvollste Erbe für die, die sich weder dafür noch für den Toten, sondern einzig füreinander interessieren. Die neu berufenen Professoren am Institut für Musiktheater, Barbara Beyer und Frank Cramer, leiten Gesangs- und Instrumental- sowie Bühnengestaltungsstudierende durch diesen Parcours des frühen 20. Jahrhunderts.
Info-Telefon: +43 (0) 316 389-1330