Stadt Graz
09.02.2012      Suche      Kontakt            Sitemap      Language Selection


Tagesübersicht
« Feber 2012 »
modimidofrsaso
    01 02 03 04 05
06 07 08 09 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29        

Veranstaltungs-
hinweise
» 7 Tage / Termine
» 30 Tage / Termine

twitter Follow me on twitter

ARCHIV
Kategorie » Theater/Tanz

Die Nibelungen
Von Friedrich Hebbel.
Es ist die Geschichte von Liebe und Macht, Rache und Untergang, angesiedelt in den Anfängen europäischer Zivilisationsgeschichte.
Siegfried, der niederländische Heros, kommt an den burgundischen Hof und verliebt sich in Kriemhild, die Schwester des Königs Gunther. Er ist ein willkommener Gast, denn Siegfried ist unbezwingbar, er kämpft gegen Drachen, kann sich unsichtbar machen und ist im Besitz des Nibelungenschatzes. Er geht einen Deal mit den Burgunder-Männern ein: Bezwingt er die isländische Amazone Brunhild für Gunther, erhält er Kriemhild zur Frau. Der Pakt wird geschlossen, doch der Tat der Männer folgt die Rache der Frauen. Brunhild gibt sich mit ihrem Los als Besiegte nicht zufrieden, sie fordert Siegfrieds Tod. Aus Staatsräson kommt man dieser Forderung nach und ermordet den Helden. Doch Kriemhilds Trauer ist groß und sie beschließt Rache, indem sie den Hunnenkönig Etzel heiratet und nach Jahren stiller Trauer die Burgunder an Etzels Hof lädt. Die lange Reise, die dem Rhein und der Donau entlang über Wien ins heutige Ungarn führt, sollte deren letzte Reise werden. Am Ende steht ein Krieg, den keiner überleben wird. Die anonym aufgezeichnete Nibelungensage, um 1200 verfasst und nach langer Zeit des Vergessens im 18. Jahrhundert wiederentdeckt, wurde von Friedrich Hebbel zu einem großen Trauerspiel verarbeitet. In der Folgezeit missverstanden als Nationalepos, entdeckt man heute die Modernität in diesem Jahrhunderte alten Stoff, der die Grundzüge europäischer Vereinigungen ebenso thematisiert wie er die Labilität von Staatssystemen offenlegt. So erzählt der Mythos der Nibelungen von der Erkenntnis, wie imperiales Machtstreben und menschlicher Makel die unaufhaltsame Mechanik eines kriegerischen Untergangs in Gang zu setzen vermögen.

Besetzung:
Regie: Cornelia Crombholz
Bühnenbild: Natascha von Steiger
Musik: Sasenko Prolic
Choreographie: Franz BLAUENSTEINER
Kostüme: Annelies Vanlaere
Dramaturgie: Andreas Karlaganis

Markgraf Rüdeger: Gerhard Balluch
Volker, der Spielmann: Thomas Frank
Giselher: Claudius Körber
König Gunther: Sebastian Reiß
Werbel: Ionut Chiriac
Dankwart: Markus Schneider
Gerenot: Franz Josef Strohmeier
Siegfried/König Etzel: Jan Thümer
Hagen Tronje: Dominik Warta
Brunhild, Königin von Isenland: Sophie Hottinger
Frigga, ihre Amme: Judith Bohle
Kriemhild: Martina Stilp
Otnit, ein Kind: Floris Steinkellner, Jakob Pertl


Zum Autor
Friedrich Hebbel, geboren 1813 als Sohn eines Maurermeisters in der damals dänischen Kleinstadt Wesselburen, verbrachte die wichtigen Jahre seines schöpferischen Lebens in Wien, wo ihm sein Durchbruch als Dramatiker gelang. Zu seinen Dramen zählen Agnes Bernauer, Gyges und sein Ring, Maria Magdalena und Judith. Die Nibelungen verfasste er für die Burgschauspielerin Christine Enghaus, die auch seine Lebensgefährtin war. Er starb 1863 in Wien.

Zur Regisseurin
Cornelia Crombholz, geboren in Halle/Saale, arbeitete u.a. an der Baracke des Deutschen Theaters Berlin, am Bayerischen Staatsschauspiel München, Berliner Ensemble, Staatstheater Wiesbaden, Staatstheater Nürnberg, Staatstheater Mainz und Theater Osnabrück. Ihre letzten Arbeiten in Graz: Der reizende Reigen..., Dein Projekt liebt Dich, Bluthochzeit, Platonow, Dunkel lockende Welt und Pyrenäen.

Termine
Premiere: 20. September 2008, 19:30 Uhr
25., 26., 30. September 2008, 19:30 Uhr
08., 15., 25. Oktober 2008, 19:30 Uhr
13., 26., 29. November 2008, 19:30 Uhr
9. Dezember 2008, 19:30 Uhr
8., 17., 20. Jänner 2009, 19:30 Uhr
5. Februar 2009, 19:30 Uhr
3. März 2009, 19:30 Uhr
16. April 2009, 18:00 Uhr
17. April 2009, 10:30 Uhr
Weitere Informationen
(c) des Fotos / der Abbildung liegt beim Veranstalter
online Karten
Karten
Veranstaltungsort
Schauspielhaus
Hofgasse 11, 8010 Graz
Tel: +43 (0) 316 80 08
Fax: +43 (0)316 80 08 3488
- - - - -
haltestelle Schauspielhaus: buslinie 30
haltestelle Jakominiplatz: buslinie 31,32,33,34,35,39,40; strassenbahn 1,3,4,5,6,7,13,14
öffentl. Parkplätze am Karmeliter- und Freiheitsplatz

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln
* GVB Fahrpläne
* Liniennetzplan (PDF)
* BusBahnBim-Auskunft

 Stadtplan [*] Ort anzeigen
Facebook Auf Facebook teilen


Schauspielhaus
Hofgasse 11, 8010 Graz
» weitere events anzeigen






Kulturserver Graz KulturServerGraz - Ein Service der Stadt Graz
© 2001-2012 Kulturamt der Stadt Graz
Kalender
Tagesübersicht
Veranstaltungshinweise
Veranstaltungsorte
Veranstaltungsreihen
Kinoprogramm

Erweiterte Suche

Aktuelle Kulturnachrichten
RSS/Kalenderformate
RSS-Feeds

Mobile Version
Twitter
Facebook
Newsletter Abo
Newsletter online
Javascript
Export
Kultur A-Z
KünstlerInnen A-Z
Einrichtungen A-Z
Festivals A-Z

Richtlinien A-Z

KünstlerInnen-Datenbank
Ausschreibungen
Veranstaltungsleitfaden
Kulturamt
Politische Organe
Selbstverständnis
MitarbeiterInnen
Logos Kultur/Wissenschaft
Kulturentwicklung
Förderungen
Sachförderungen
Preise
Stipendien
Einrichtungen
Projekte

Stadtarchiv
Informationen/Kontakt
Impressum
Richtlinien Kalender
Richtlinien A-Z
Team
Kooperationen

Kontakt Kalender
Kontakt Kultur A-Z
Kontakt Kulturamt

Feedback Formular
Termineingabe Formular


twitter Follow me on twitter
Finde uns auf Facebook