Über meine Arbeiten zu schreiben fällt mir schwer. Am Zeichnen schätze ich, dass es der Worte nicht bedarf. Wenn ich einen Baum zeichne, dann nicht auf eine solche Weise, wie ich ihn sehe - sondern ich bringe Linien hervor, die im Baum ruhend darauf warten, in stillen Augenblicken gleichsam austreiben zu können und somit seine Gestaltentfalten. Dasselbe geschieht, wenn ich Köpfe zeichne. Der Kopf bildet die Linien vor. Ich rufe sie auf. Das erlernte Handwerk des Zeichnens ist Träger dieser Begegnung. Die aus Besinnung ihre Kraft schöpfenden Gefühle des Zeichners führen die Begegnung.“ (Niko Heufler)
Niko Heufler, geboren 1979 in Graz, Studium der Anthropologie an der Universität Mainz, 2000-2005 Arbeit an einem Grafikzyklus; 2006 - 2007: Beginn eines zweiten Zyklus/Abbruch. 2008: Wiederaufnahme des Zeichnens, angeregt durch verschiedene Leute. Es entstehen vor allem Arbeiten im Freien, mit Feder und Block.