Wie erwachen Dinge zum Leben? Stefan Glettlers Objekte stellen diese Frage nicht im Umfeld von Frankensteins, Golems oder Cyborgs. Es ist vielmehr die Neigung des Menschen, alles zu beseelen, zu vermenschlichen, die Stefan Glettler interessiert. Beseelung ist eine tief im Menschen verankerte Strategie der Anverwandlung, der wir uns gar nicht entziehen können. Bedrohliches, Vertrautes, Fremdes und Anziehendes ist als Irritation in den verschiedenen Arbeiten von Stefan Glettler präsent. Stefan Glettler geboren 1980 in Graz, lebt und arbeitet in Wien und Graz. Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien (Walter Obholzer). 2011 Atelierstipendium Paris, BMUKK; 2009 Auslandsstipendium Island, Land Steiermark.
Ausstellungen u.a.: Österreichisches Kulturforum Prag (2010); Ausstellung Förderpreis bildede Kunst, Neue Galerie, Graz (2008); „Alice“, Akademie Graz, Urania, Graz (2008).
INNENANSICHTEN
Eine Kooperation von Akademie Graz und stadtmuseumgraz,
Direktor: Otto Hochreiter, Kuratorinnen: Dr.in Astrid Kury und DIin Margareth Otti
Es war und ist ein zentrales Anliegen von Akademie Graz und stadtmuseumgraz, junge Kunst zu fördern, die Kunstimpulse der Region fruchtbar zu machen und einen Raum der Auseinandersetzung mit aktuellen Diskursen herzustellen. Über die gesellschaftliche Sensibilität der Kunst werden Perspektiven eröffnet und Leitlinien für Selbst- und Weltansichten der Zukunft gelegt. Die Reihe Innenansichten bietet mit der Präsentation junger Künstlerinnen und Künstler, die einen biografischen Bezug zur Steiermark haben, einen Blick in den regionalen Raum Graz, Steiermark und hinaus zu den Bezugspunkten, die sich aus den individuellen künstlerischen Biografien ergeben. Und sie bietet einen vertiefenden Blick in aktuelle künstlerische Positionen, Tendenzen und Fragestellungen.
Eröffnung und Katalogpräsentation: Dr.in Astrid Kury (Akademie Graz) und DIin Margareth Otti (stadtmuseum graz)