MRI HISTORIJA. Lebensgeschichten burgenländischer Roma.
Präsentation der Zeitzeugen-Dokumentation von ROMA-SERVICE.
15 Roma aus dem ganzen Burgenland erzählen 80 Jahre Geschichte aus persönlicher Sicht – von der Zwischenkriegszeit bis heute.
15 Roma andar o cilo Burgenland pedar 80 berscha historija phukan, sar on la diken – andar i maschkarhabureskeri cajt dschi adi.
Programm:
- Begrüßung: Landtagspräsident Dr. Kurt Flecker
- Einführung: Josef Schmidt, Verein Roma-Service
- Filmvorführung
- Publikumsdiskussion mit InterviewpartnerInnen des Zeitzeugenprojektes, Mag. Michael Teichmann,
Emmerich Gärtner-Horvath und Dr. Barbara Schrammel.
- Präsentation der Broschüren/DVDs zum Zeitzeugenprojekt MRI HISTORIJA
- Anschließend Buffet: VinziCatering.
Lebensgeschichten von 15 Männern und Frauen in Film, Wort und Bild: Burgenländische Roma, die zwischen 1923 und 1955 geboren wurden, erzählen über einen fast vergessenen Teil österreichischer Geschichte. Unter der nationalsozialistischen Herrschaft wurden fast alle der 8.000 im Burgenland lebenden Roma vertrieben, deportiert oder ermordet. Die vom Verein Roma-Service dokumentierten Lebensgeschichten veranschaulichen, was es bedeutet hat, einer ausgegrenzten und der Vernichtung preisgegebenen
Minderheit anzugehören. Die Erzählungen machen deutlich, wie sehr auch die nachfolgenden Generationen durch Diskriminierung belastet sind. Sie belegen aber auch, dass die Kultur der Roma die Zeiten der Verfolgung und Ausgrenzung überdauert hat und selbstverständlicher Teil ihrer Identität ist.
Die 15 Broschüren sind jeweils einer Person gewidmet. Sie umfassen neben einer Kurzbiografie ein ausführliches Interview, eine vom ORF-Burgenland produzierte DVD, historische und aktuelle Fotos.
Eine Veranstaltung von Akademie Graz, Roma-Service und [spi:k] Projekt, in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Steiermark
Infos zu MRI HISTORIJA unter
www.roma-service.at