Beim nächsten Doppelkonzert des Grazer Philharmonischen Orchesters im Musikverein wird der Wiener Dirigent Christian Arming am Pult stehen. Arming war Chefdirigent des Luzerner Sinfonieorchesters und Musikdirektor des Luzerner Theaters. Derzeit ist er Chefdirigent des New Japan Philharmonic Orchestra in Tokio und – seit September 2011 – künstlerischer Leiter des Orchestre Philharmonique Royal de Liège. Insgesamt dirigierte Arming seit 1994 weltweit über fünfzig Orchester, darunter die Wiener Symphoniker, das Deutsche Symphonie Orchester Berlin, die Münchner Philharmoniker und das Houston Symphony Orchestra. Mit vierundzwanzig Jahren war der Schüler Leopold Hagers übrigens als Leiter der Janáček Philharmonie Ostrava der jüngste Chefdirigent der tschechischen Geschichte.
In Graz dirigiert Christian Arming Schumanns Dritte Symphonie, die berühmte Rheinische, mit den Orchesterretuschen Gustav Mahlers. Auf dem Programm steht außerdem das Zweite Klavierkonzert von Johannes Brahms, interpretiert von dem russischen Virtuosen Arcadi Volodos. Als „Pianist in Residence 2011/12“ spielte Volodos im Oktober ein grandioses Solistenkonzert mit Werken von Schubert, Brahms und Liszt. Arcadi Volodos studierte Gesang, Dirigieren und Klavier und ist seit seinem New York-Debüt im Jahr 1996 weltweit erfolgreich.
Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 in B-Dur, op. 83
Robert Schumann/Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 in Es-Dur, op. 97, Rheinische
Christian Arming
Grazer Philharmonisches Orchester
Arcadi Volodos (Klavier)
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Grazer Congress, Stefaniensaal
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Der große Konzertsaal im Komplex des Grazer Congress, der noch weitere Konzert- und Tagungsräume sowie ein Spielcasino beherbergt, wird allgemein Stefaniensaal genannt. Der zwischen 1905 und 1908 nach einem Entwurf von Leopold Theyer erbaute Saal ist mit reichem Stuck verziert. 14 Komponistenportraits in Grisaille von Julius Schmid zieren die Seitenwände. In diesem herrlichen Konzertsaal finden u. a. die großen Konzerte des Musikvereins für Steiermark statt. Hier entstehen auch viele styriarte-Plattenaufnahmen mit Nikolaus Harnoncourt, der die Akustik des Stefaniensaals ganz besonders schätzt.