30. Juli 2010 - 7. August 2010
Wer auf der Straße spielt, findet seine Mitspieler an den seltsamsten Orten. Ilka Schönbein (Theater Meschugge) zum Beispiel hat einen kleinen Esel aus dem Wasser gezogen, der aus einem Märchen geflüchtet ist. Poetischer Schabernack, atemberaubend kunstvoll in Szene gesetzt. Manchmal braucht es nur einen Träumer, um die Welt lebendig zu machen. Der grandiose Maskenspieler und Pantomime Pantin (Compagnie Lug) fügt Geschichten zu einer eindringlichen Collage, poetisch, aufwühlend, radikal leibhaftig. Die Garage wird zum Heimathafen des Unmöglichen in der mitreißenden Produktion der Familie Flöz, die einmal mehr die komischen und poetischen Grenzen des Maskentheaters auslotet – und dabei von der Suche nach der Freiheit in der Grenzenlosigkeit erzählt. Das sind jetzt aber gerade einmal ein paar Möglichkeiten, um die erste Augustwoche zum Klingen und Gelingen zu bringen.