25. Juni bis 25. Juli
Wenn sich in seiner offiziellen Hymne ein „Volk, begnadet für das Schöne“ feiern lässt, dann muss es dort eine ganz besondere Beziehung geben zwischen den Menschen und der Kunst. Die styriarte 2010 nimmt diesen Faden auf und fragt mit einem Motto aus derselben Hymne nach der Heimat Österreich in der Musik.
Von mittelalterlichen Spuren führt dieser Weg bis hin zum Habsburgerreich, in dem ein steirischer Bauernbub als Wiener Hofkomponist Karriere macht, Johann Joseph Fux, dessen 350. Geburtstag 2010 gefeiert wird. Von Wolfgang Amadeus Mozart, aus dessen Freimaurerkantate die Melodie der Bundeshymne stammt, reicht das Programm hinein in die Zeit des Zerfalls der Donaumonarchie, wo sich der Böhme Smetana sein Heimatland musikalisch erträumt, bevor es wirklich frei wurde. Und weiter bis heute zeichnet die styriarte ein musikalisches Portrait Österreichs, eine Heimat in Tönen, stetigem Wandel unterworfen und stetig befruchtet von Zuwanderern, die gerade wegen der Musik hier eine neue Heimat fanden.
Die styriarte musste ihre im Heimatsaal geplanten Veranstaltungen wegen der geplanten Bautätigkeiten des Joanneums verlegen, ein Teil davon findet in der temporären Location
"Heimatsaal in der Helmut-List-Halle" statt.