Das Stadtarchiv Graz,
seine Aufgaben und Bestände
Das Stadtarchiv Graz war bis 2004 eine Unterabteilung der Magistratsdirektion und gehört nunmehr mit der offiziellen Bezeichnung "Kulturamt-Stadtarchiv" zum Kulturamt der Stadt Graz. Als erster Stadtarchivar tritt der Kunsthistoriker Robert Meeraus auf, der u. a. auch die treibende Kraft für die Gründung des Grazer Stadtmuseums (1928) war.
Vorerst befand sich das Archiv (Registratur) des „Grazer Stadtrates“ im Rathaus bzw. im Amtshaus, um dann ins Palais Khuenburg, Sackstraße 18, zu übersiedeln, wo es 1970 dem Stadtmuseum Platz machen musste und im Palais Stubenberg-Wildenstein, Hans-Sachs-Gasse 1, eine neue Bleibe fand. Seit 2000 ist das Stadtarchiv im dreistöckigen Schulgebäude der ehem. "Entenschule", Schiffgasse 4/Entenplatz 3a, untergebracht, wo nun eine hochmoderne zeitgemäße Ausstattung (EDV etc.)/Einrichtung (behindertengerecht) für die Qualität des neuen Standortes bürgt.
Das Archivgebäude liegt in kurzer fußläufiger Distanz im Nahbereich der Grazer Altstadt und ist auch durch öffentliche Verkehrsmittel leicht zu erreichen (GVB-Bus-Haltestelle Griesplatz). Gebührenpflichtige Kurzparkzonen und eine Tiefgarage in unmittelbarer Nähe bieten unkomplizierte Parkmöglichkeiten für ArchivbenutzerInnen.
Das Stadtarchiv als historisches Archiv der Landeshauptstadt Graz verwahrt die schriftliche Überlieferung des Stadtmagistrats von (1766) 1820 bis 1849 und der Stadtgemeinde Graz von 1850 bis in die Gegenwart. Die Bestände des Stadtarchivs umfassen etwa 5.500 Laufmeter Akten und Amtsbücher, was ca. 28.000 Boxen und Faszikeln entspricht. Darin inkludiert sind auch das Bauaktenarchiv von Alt-Graz (1825 bis 1993) und das der ehemaligen Umgebungsgemeinden (1890 bis 1993) mit Plänen von nahezu allen Grazer Häusern. Dazu kommt eine umfangreiche wissenschaftliche Handbibliothek zur Geschichte der Stadt Graz und der Steiermark.
Laut stadtinterner Vorschriften ist es eine der Hauptaufgaben des Archivs, hilfswissenschaftlich tätig zu sein und Forschungen auf dem Gebiet der Grazer Stadtgeschichte zu unterstützen oder zu fördern.
Weiters beraten sachkundige MitarbeiterInnen die BenützerInnen aus dem In- und Ausland zu den verschiedensten historischen Grazer Themenbereichen. Die dazu unbedingt notwendigen Vorkenntnisse der KundInnen, wie etwa Schriftenkunde, Sprache, phonetisches Alphabet etc. werden vorausgesetzt. Die Nachforschungen müssen von den FragestellerInnen selbst oder durch beauftragte VertreterInnen durchgeführt werden (Siehe Benutzungsordnung, Pkt. 2 und Pkt. 8 "Entgelte").
Das Archiv ist Sitz der Schriftleitung für das "Historische Jahrbuch der Stadt Graz".
Neue Öffnungszeiten der BenutzerInnenräume:
(ab 1.3.2010)
Montag bis Mittwoch von 7.30 Uhr bis 14.30 Uhr
Donnerstag von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr
Um einen reibungslosen und raschen Ablauf Ihrer Anfragen zu gewährleisten, ersuchen wir Sie höflichst, Ihre Wünsche mind. 24 Stunden vorher (per Telefon oder Mail, siehe angeführte Kontaktdaten) im Stadtarchiv zu deponieren.
KONTAKT:
Frau Waltraud Hary
Tel.: ++43/316/872-4942
e-mail:
waltraud.hary@stadt.graz.at
Herr Helmut Klug,
Tel.: ++43/316/872-4948
e-mail:
helmut.klug@stadt.graz.at
Stadtarchiv-Kalender 2010 / 2009 / 2008
Die für den Kalender verwendeten Ansichtskarten stammen aus den Beständen des Stadtarchives.
Sämtliche Karten zeigen Motive um die Jahrhundertwende 19/20 Jhtd.
» Slideshow des Stadtarchiv-Kalenders 2010 / 2009 / 2008 (zum Öffnen bitte auf die Vorschaubilder klicken)
2010 /
2009 /
2008 (Der Kalender als pdf-file zum gratis Download)
Ausstellung im Foyer – derzeit:
Pläne der Franz-Karl-Kettenbrücke (eröffnet 1845, abgetragen 1890; der folgende Neubau wich 1967 der heutigen Hauptbrücke).
Benutzungsordnung
Benutzungsordnung Stadtarchiv
Stadtgeschichte
» Graz - Eine kleine Stadtgeschichte
» Die Grazer Bürgermeister 1850 bis zur Gegenwart
Folgende Publikationen sind im Stadtarchiv erhältlich:
» Historisches Jahrbuch der Stadt Graz
» Denkmäler und Schicksale. Der St. Peter-Stadtfriedhof in Graz
INTERIMISTISCHE LEITUNG: